MagazinKollagen und Sonnenlicht: So schützen und pflegen Sie Ihre Haut

2 Min. Lesezeit · Veröffentlicht: 16. April 2026

Kollagen und Sonnenlicht: So schützen und pflegen Sie Ihre Haut

Von: Johana Hamaďáková, Wellness-Coach und Lifestyle-Redakteurin

Der Sommer ist die Zeit der Sonne. Die meisten von uns sonnen sich gern, und seien wir ehrlich: Gebräunte Haut sieht für viele „schöner“ aus. Gesund ist das Sonnenbaden für die Haut aber nicht. Was UV-Strahlung mit dem Kollagen macht und wie Sie Ihre Haut schützen.

Kollagen und Sonnenlicht: So schützen und pflegen Sie Ihre Haut

Der Sommer ist die Zeit der Sonne. Die meisten von uns sonnen sich gern, und seien wir ehrlich: Gebräunte Haut sieht für viele „schöner“ aus. Gesund ist das Sonnenbaden für die Haut aber nicht.

Sonnenschäden der Haut entstehen, wenn sie lange oder zu stark ultravioletter Strahlung (UV) ausgesetzt ist. Die Sonne sendet verschiedene Arten von UV-Strahlung aus, vor allem UVA und UVB, die der Haut auf mehreren Ebenen schaden.

Trifft UV-Strahlung auf die Haut, verändert sich einiges. Eine der wichtigsten Reaktionen ist die verstärkte Bildung von Melanin, dem Pigment, das die Hautfarbe bestimmt. So entsteht die Bräune, eine natürliche Schutzreaktion des Körpers gegen weitere Schäden durch UV-Strahlung. Bei langer Sonneneinwirkung reicht dieser Schutz aber nicht mehr aus, und die Haut wird geschädigt (bis hin zum Sonnenbrand).

UV-Strahlung dringt auch in tiefere Hautschichten ein und schädigt dort die Kollagen- und Elastinfasern. Kollagen und Elastin sind Proteine, die der Haut Festigkeit, Struktur und Elastizität geben. Sonnenlicht baut diese Fasern ab, und die Haut verliert an Elastizität, Festigkeit und Fülle. Die Folgen sind Falten, feine Linien, schlaffe Haut und eine raue Textur.

Außerdem fördert UV-Strahlung die Bildung reaktiver Sauerstoffspezies (ROS) in der Haut. Diese instabilen Moleküle verursachen oxidativen Stress und schädigen Zellstrukturen wie DNA, Proteine und Lipide. Dieser oxidative Stress stört die normale Funktion der Hautzellen, bremst die Kollagenbildung und beschleunigt die Hautalterung.

Sonnenschäden erhöhen außerdem das Risiko für Hauterkrankungen wie die aktinische Keratose (raue, schuppige Stellen) und solare Lentigines (dunkle Flecken, sogenannte Altersflecken). Sie können auch zur Entstehung von Hautkrebs beitragen, einschließlich des Melanoms.

Vorbeugung und Schutz vor Sonnenschäden

Um die Haut vor Sonnenschäden zu schützen, ist es am wichtigsten, die UV-Belastung zu begrenzen. Dazu gehören ein Breitband-Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF), Schatten während der stärksten Sonneneinstrahlung, schützende Kleidung sowie Hut und Sonnenbrille. Ebenso wichtig sind regelmäßige Hautkontrollen, damit auffällige Veränderungen früh erkannt werden.

Welche Rolle Kollagen bei sonnenbelasteter Haut spielen kann

Welche Rolle spielt nun Meereskollagen? Kollagen als Nahrungsergänzung wird im Zusammenhang mit sonnenbelasteter Haut unter mehreren Gesichtspunkten erforscht. Einen Sonnenschutz ersetzt es nicht.

  1. Baustoff für die körpereigene Kollagenbildung: Kollagen ist ein zentraler Bestandteil der Haut und gibt ihr Struktur, Festigkeit und Elastizität. UV-Strahlung kann die Kollagenfasern abbauen. Mit Kollagen als Nahrungsergänzung nehmen Sie Aminosäuren und Peptide auf, die der Körper für die eigene Kollagenbildung verwendet. Hydrolysiertes Meereskollagen wie collalloc enthält vor allem Kollagen Typ I, also den Typ, der in der Haut am häufigsten vorkommt.

     
  2. Feuchtigkeit der Haut: Sonnenschäden können die Fähigkeit der Haut beeinträchtigen, Feuchtigkeit zu halten. Sie wirkt dann trocken und fahl. Die Forschung untersucht, ob die Einnahme von Kollagenpeptiden die Hautfeuchtigkeit beeinflusst. Kollagen selbst kann Wassermoleküle binden.

     
  3. Antioxidative Eigenschaften: Kollagen enthält Aminosäuren wie Glycin und Prolin, deren antioxidative Eigenschaften erforscht werden. Antioxidantien helfen, freie Radikale zu neutralisieren, die durch Sonneneinstrahlung entstehen, und verringern so oxidativen Stress.

     

  4. Natürliche Erneuerung der Haut: Sonnenschäden können Entzündungen und Gewebeschäden verursachen. Für die natürliche Erneuerung des Gewebes braucht der Körper Bausteine. Kollagen liefert Aminosäuren, die er dafür nutzen kann.

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