Glossar
Wissen, was man einnimmt.
Die wichtigsten Begriffe rund um Kollagen und Vitalpilze. Verständlich erklärt, ohne Marketingnebel.
Kollagen
- Kollagen
Kollagen ist das häufigste Protein im menschlichen Körper. Es ist ein wichtiger Baustein von Haut, Knochen, Knorpel, Sehnen und Blutgefäßen und gibt dem Gewebe Halt. Mit den Jahren, oft schon ab Mitte zwanzig, bildet der Körper allmählich weniger davon. Die Haut verliert dabei an Festigkeit und Elastizität.
- Meereskollagen
Meereskollagen wird aus Haut und Schuppen von Meeresfischen gewonnen. Anders als Rinder- oder Schweinekollagen stammt es nicht von Säugetieren und kommt deshalb auch für Menschen infrage, die auf Rind oder Schwein verzichten. collalloc verwendet 100 % Meereskollagen aus Fischen der Nordsee.
- Hydrolysiertes Kollagen (Kollagenpeptide)
Hydrolysiertes Kollagen, auch Kollagenpeptide genannt, ist Kollagen, das in kurze Ketten aus Aminosäuren aufgespalten wurde. Kurze Peptide kann der Darm leichter aufnehmen als ganze Proteine. In Studien lassen sich nach der Einnahme von Kollagenhydrolysat kollagentypische Peptide im Blut nachweisen.
- Bioaktives Kollagen
Als bioaktiv werden Kollagenhydrolysate mit besonders kurzen Peptiden bezeichnet. Die Forschung untersucht, ob solche Peptide dem Körper als Signal für die eigene Kollagenbildung dienen. Die Peptide von collalloc haben ein Molekulargewicht von rund 500 Da.
- Kollagentypen (I, II, III)
Es gibt mehr als 28 Kollagentypen, drei davon sind für den Körper am wichtigsten. Typ I findet sich vor allem in Haut, Knochen und Sehnen, Typ II im Gelenkknorpel, und Typ III begleitet Typ I in Blutgefäßen und Muskeln. collalloc kolagen enthält die Typen I, II und III im Verhältnis 80 / 19,5 / 0,5 %.
- Tripeptid (TRIPEPTIDE®)
Ein Tripeptid ist eine Kette aus drei Aminosäuren, im Kollagen typischerweise Glycin, Prolin und Hydroxyprolin. Tripeptide gehören zu den kleinsten Bausteinen, in die sich Kollagen aufspalten lässt. Die TRIPEPTIDE® Technologie sorgt für einen hohen Anteil dieser sehr kurzen Peptide.
- Kollagen oder Gelatine
Gelatine entsteht, wenn Kollagen durch Kochen teilweise aufgespalten wird. Ein Kollagenhydrolysat geht einen Schritt weiter und zerlegt es in noch kleinere Peptide. Gelatine löst sich erst in warmem Wasser und geliert beim Abkühlen, ein Hydrolysat löst sich auch in kaltem Wasser und geliert nicht. Für ein tägliches Getränk ist hydrolysiertes Kollagen deshalb die praktischere Wahl.
- Rinder- und Schweinekollagen
Rinder- und Schweinekollagen wird aus Häuten und Knochen von Säugetieren gewonnen. Es ist oft günstiger, kommt aber aus Ernährungs- oder religiösen Gründen nicht für alle infrage. collalloc setzt deshalb auf Meereskollagen.
- Veganes Kollagen
Echtes veganes Kollagen gibt es nicht, denn Kollagen ist ein tierisches Protein. Produkte mit der Bezeichnung „veganes Kollagen“ sind sogenannte Booster: Mischungen aus Vitaminen und Aminosäuren, die die körpereigene Kollagenbildung unterstützen sollen, aber selbst kein Kollagen enthalten. Das ist gut zu wissen, wenn man Produkte vergleicht.
- Collagen Banking
Collagen Banking ist ein Trend, bei dem man schon früher mit Kollagen beginnt, etwa um die dreißig, statt zu warten, bis sich Veränderungen zeigen. Die Idee dahinter: vorsorgen, solange die körpereigene Bildung noch hoch ist. Ausgangspunkt ist, dass die körpereigene Kollagenbildung ab etwa Mitte zwanzig allmählich abnimmt.
- Tripelhelix
Kollagen hat eine typische Struktur, die Tripelhelix: drei Ketten aus Aminosäuren, die spiralförmig umeinander gewunden sind. Diese Struktur gibt ihm die Zugfestigkeit, die der Körper in Haut, Sehnen und Blutgefäßen braucht. Zusammengehalten wird sie vor allem durch Glycin und Hydroxyprolin.
- Elastin
Elastin ist ein Protein, das Haut und Gewebe elastisch macht, also in die ursprüngliche Form zurückkehren lässt. Es arbeitet mit Kollagen zusammen: Kollagen sorgt für Struktur und Festigkeit, Elastin für Elastizität. Beides nimmt mit dem Alter ab, deshalb verliert die Haut an Spannkraft.
- Keratin
Keratin ist ein Strukturprotein, aus dem Haare, Nägel und die äußere Hautschicht bestehen. Es ist nicht dasselbe wie Kollagen und hat eine andere Zusammensetzung aus Aminosäuren. Für Haare gibt es in der EU zugelassene Angaben nur zu einzelnen Nährstoffen wie Biotin, Zink und Selen, die zum Beispiel in Eiern, Nüssen und Vollkornprodukten stecken. Für Kollagen gibt es keine solche Angabe.
Vitalpilze
- Vitalpilze (funktionelle Pilze)
Vitalpilze, auch funktionelle Pilze genannt, sind essbare Pilze, die wegen ihrer Inhaltsstoffe wie Beta-Glucane geschätzt werden. Mit psychoaktiven Pilzen haben sie nichts zu tun. In collalloc MIND stecken vier davon: Lion’s Mane, Cordyceps, Chaga und Maitake.
- Lion’s Mane (Igelstachelbart)
Lion’s Mane, auf Deutsch Igelstachelbart oder Hericium, ist ein Vitalpilz, der in Asien seit Langem in Küche und Tradition verwendet wird. Die Forschung beschäftigt sich vor allem mit seinen Inhaltsstoffen Hericenone und Erinacine. Er ist einer der vier Pilze in collalloc MIND.
- Cordyceps
Cordyceps ist ein Vitalpilz mit langer Tradition in China. Er enthält kein Koffein. In collalloc MIND ist er einer der vier Pilze.
- Chaga
Chaga, auf Deutsch Schiefer Schillerporling, ist ein Vitalpilz, der an Birken wächst. Er enthält unter anderem Beta-Glucane und Polyphenole. In Osteuropa wird er traditionell als Tee getrunken. Er gehört zu den vier Pilzen in collalloc MIND.
- Maitake
Maitake, auf Deutsch Klapperschwamm, ist ein essbarer Vitalpilz mit einem hohen Gehalt an Beta-Glucanen. In Japan ist er auch als Speisepilz beliebt. In collalloc MIND ergänzt er Lion’s Mane, Cordyceps und Chaga.
- Beta-Glucane
Beta-Glucane sind natürliche Mehrfachzucker (Polysaccharide) aus den Zellwänden von Pilzen. Sie gehören zu den am besten untersuchten Inhaltsstoffen von Vitalpilzen. Ihr Gehalt ist eines der Merkmale für die Qualität eines Pilzextrakts.
- Adaptogene und Nootropika
Adaptogen ist ein Begriff aus der Naturheilkunde für Pflanzen und Pilze, die mit dem Umgang mit Stress in Verbindung gebracht werden. Nootropika ist ein Sammelbegriff für Stoffe, die mit geistiger Leistungsfähigkeit in Verbindung gebracht werden. Beides sind keine rechtlich festgelegten Kategorien, und für Vitalpilze gibt es in der EU keine zugelassenen gesundheitsbezogenen Angaben.
- Fruchtkörper oder Myzel
Bei Pilzprodukten kommt es darauf an, woraus sie hergestellt werden: aus dem Fruchtkörper (dem eigentlichen Pilz) oder aus dem Myzel, das oft auf Getreide gezüchtet wird. Der Fruchtkörper enthält in der Regel mehr Inhaltsstoffe, vor allem Beta-Glucane. Beim Kauf lohnt sich ein Blick auf die Herkunft und den Gehalt an Beta-Glucanen.
- Doppelextraktion
Bei der Doppelextraktion werden die Inhaltsstoffe eines Pilzes getrennt mit heißem Wasser und mit Alkohol herausgelöst. Wasser löst die Beta-Glucane, Alkohol fettlösliche Stoffe wie Triterpene. Der Extrakt ist dadurch vollständiger als bei nur einer Methode.
- Antioxidantien
Antioxidantien sind Stoffe, die freie Radikale chemisch abfangen können. Sie stecken in vielen Lebensmitteln, etwa in Obst, Gemüse, Tee und in Pilzen wie Chaga, der unter anderem Polyphenole enthält.
Wissenschaft und Aufnahme
- Bioverfügbarkeit
Die Bioverfügbarkeit gibt an, welcher Anteil eines aufgenommenen Stoffes tatsächlich in den Blutkreislauf gelangt. Bei Kollagen spielt das Molekulargewicht eine große Rolle: Kurze Peptide passieren die Darmwand leichter als lange Ketten. Das Meereskollagen von collalloc hat ein Molekulargewicht von rund 500 Da.
- Molekulargewicht / Dalton (Da)
Das Molekulargewicht wird bei Kollagen in Dalton (Da) angegeben und beschreibt, wie groß seine Peptide sind. Je niedriger der Wert, desto kleiner die Moleküle. Die Peptide von collalloc liegen bei rund 500 Da, viele übliche Hydrolysate bei 2.000 bis 5.000 Da.
- Aminosäuren (Glycin, Prolin)
Aminosäuren sind die Bausteine von Proteinen. Kollagen ist besonders reich an Glycin, Prolin und Hydroxyprolin, also genau den Aminosäuren, aus denen auch das körpereigene Bindegewebe aufgebaut ist. Nach der Hydrolyse liegen sie in Form kurzer Peptide vor.
- Hydroxyprolin
Hydroxyprolin ist eine Aminosäure, die fast nur in Kollagen vorkommt. Sie stabilisiert dessen Tripelhelix und dient in Studien als Marker, mit dem sich die Aufnahme von Kollagen im Blut messen lässt. Ihr Vorkommen unterscheidet Kollagen von gewöhnlichen Proteinen.
- Kollagensynthese
Die Kollagensynthese ist der Prozess, in dem der Körper in den Fibroblasten sein eigenes Kollagen bildet. Dafür braucht er Aminosäuren als Bausteine und Kofaktoren, allen voran Vitamin C. Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei.
- Vitamin C und Kollagen
Vitamin C ist ein Kofaktor der körpereigenen Kollagenbildung. Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei. collalloc bietet reines Vitamin C als Pulver ohne Zusätze an.
- Nahrungsergänzungsmittel
Ein Nahrungsergänzungsmittel ist eine konzentrierte Quelle von Nährstoffen, die die normale Ernährung ergänzt. Es ist nicht zur Behandlung von Krankheiten bestimmt und kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Alle Produkte von collalloc sind Nahrungsergänzungsmittel, abgefüllt in Brünn, ohne Füllstoffe und Süßungsmittel.
- Hydrolyse
Bei der Hydrolyse werden große Kollagenmoleküle mithilfe von Wasser und Enzymen in kurze Peptide gespalten. So entsteht hydrolysiertes Kollagen, das sich auch in kaltem Wasser löst. collalloc lässt sein Kollagen von einem Partner in der Schweiz mit der TRIPEPTIDE® Technologie hydrolysieren.
- Fibroblasten
Fibroblasten sind Zellen in der Lederhaut (Dermis), der unteren Hautschicht. Sie bilden Kollagen, Elastin und Hyaluronsäure. Mit dem Alter arbeiten sie langsamer. In Laborstudien wird untersucht, wie Kollagenpeptide auf Fibroblasten wirken.
- Klinische Studie
Eine klinische Studie untersucht einen Stoff kontrolliert am Menschen, statt seine Wirkung nur aus Labor- oder Tierversuchen abzuleiten. Wichtig ist, was genau gemessen wurde, an wie vielen Personen und mit welchem Produkt. Das Ergebnis einer Studie gilt nicht automatisch für jedes Produkt mit einem ähnlichen Inhaltsstoff.
- Synergie
Von Synergie spricht man, wenn zwei Stoffe zusammen mehr bewirken als jeder für sich. Ob das zutrifft, muss für genau diese Kombination untersucht sein. Kollagen wird oft zusammen mit Vitamin C angeboten. Für Vitamin C gibt es eine zugelassene Angabe: Vitamin C trägt zu einer normalen Kollagenbildung für eine normale Funktion der Haut bei.
Einnahme und Qualität
- Temperatur und Denaturierung
Hohe Temperaturen verändern die Struktur von Kollagen, das nennt man Denaturierung. Deshalb gehört Kollagen in kalte oder lauwarme Getränke, höchstens 60 °C, nie in heiße Getränke. collalloc kolagen löst sich auch in kaltem Wasser.
- Dosierung
Die Dosierung gibt an, wie viel eines Inhaltsstoffs in einer Portion steckt. Bei Kollagen wird die Tagesmenge meist in Gramm oder Milligramm angegeben: Ein Sachet collalloc kolagen enthält 3.300 mg Kollagen. Die angegebene empfohlene tägliche Verzehrsmenge darf nicht überschritten werden.
- Regelmäßige Einnahme
Nahrungsergänzungsmittel sind für die regelmäßige Einnahme gedacht, nicht für einen einzelnen Tag. Wir empfehlen, collalloc kolagen täglich über einen längeren Zeitraum einzunehmen, zum Beispiel 60 Tage am Stück. Am leichtesten gelingt das mit einer festen Gewohnheit, etwa morgens vor dem Frühstück.
