MagazinHochwertiges Kollagen erkennen: Worauf Sie beim Kauf achten
Hochwertiges Kollagen erkennen: Worauf Sie beim Kauf achten
Es gibt Hunderte Kollagenprodukte. Viele verraten Ihnen das Wichtigste nicht. Hier lesen Sie, worauf Sie auf dem Etikett achten sollten und welche Warnsignale es gibt.

Eine Zahl, auf die es ankommt
Das Molekulargewicht der Kollagenpeptide. Es wird in Dalton (Da) angegeben und zeigt, wie klein die Peptide sind. Die Hornschicht der Haut (Stratum corneum) lässt von außen nur Moleküle bis etwa 500 Da durch. Auch die Darmwand lässt nicht alles passieren.
Kleine Peptide werden im Darm leichter aufgenommen als große Eiweißbruchstücke, die eher wie gewöhnliches Eiweiß verdaut werden. Ob und wie solche Peptide anschließend in der Haut wirken, untersucht die Forschung noch. Viele günstige Produkte geben das Molekulargewicht auf dem Etikett gar nicht an.
Worauf Sie auf dem Etikett achten sollten
Hydrolysiertes Kollagen oder Kollagenpeptide: Die Bezeichnung hydrolysiert bedeutet, dass das Eiweiß in kürzere Peptide gespalten wurde. Ohne Hydrolyse ist das Molekül sehr groß.
Angegebenes Molekulargewicht: Gute Produkte nennen eine konkrete Zahl, zum Beispiel rund 500 Da oder unter 1.000 Da. Steht auf dem Etikett nur hydrolysiertes Kollagen ohne weitere Angaben, fragen Sie beim Hersteller nach.
Kollagenquelle: Meereskollagen (aus Fisch) und Rinderkollagen liefern die Typen I und III, Rinderkollagen meist mit etwas höherem Molekulargewicht. Hühnerkollagen ist von Natur aus reich an Typ II, der vor allem im Knorpel vorkommt. Bei einer Fischallergie ist Meereskollagen nicht geeignet.
Menge in Gramm, nicht in Milligramm: In Studien wurden meist Mengen ab etwa 2,5 g täglich eingesetzt. Ein Produkt, das nur 500 mg „Kollagenkomplex“ pro Portion enthält, liegt deutlich darunter.
Länge der Zutatenliste: Je kürzer, desto besser. Süßungsmittel, Farbstoffe, Bindemittel und Aromen bringen keinen zusätzlichen Nutzen.
Warnsignale für ein minderwertiges Produkt
Versprechen ohne Daten: Wenn ein Hersteller behauptet, sein Produkt erhöhe das Kollagen um 300 %, und dazu keine Studie nennt, ist das Marketing.
Hoher Anteil an Füllstoffen: Produkte mit viel Bindemittel und wenig Kollagenpeptid wirken günstig, die Menge an echtem Kollagen ist aber gering.
Unklare Herkunft: Der Hersteller gibt nicht an, woher das Kollagen stammt, also aus Fisch, Rind oder Huhn. Die Herkunft bestimmt den Kollagentyp und ist auch für die Sicherheit wichtig, zum Beispiel bei Allergien.
Gummies und Kautabletten: Die Form ist bequem, der Kollagengehalt liegt aber meist deutlich unter dem von Pulver oder Drinks. Prüfen Sie immer die Grammzahl pro Portion.
Das teuerste Kollagen ist nicht automatisch das beste. Beim billigsten fehlen aber oft genau die Angaben, auf die es ankommt.
So prüfen Sie collalloc
collalloc Sachets enthalten hydrolysiertes Meereskollagen mit einem Molekulargewicht von rund 500 Da. Das Molekulargewicht misst ein externes Labor einmal im Jahr, die Mikrobiologie wird bei jeder Produktionscharge geprüft, Schwermetalle jeden Monat. Zusammensetzung: nur hydrolysiertes Meereskollagen, keine Süßungsmittel, Farbstoffe oder Bindemittel. Tagesportion: 3.300 mg Kollagenpeptide in einem Sachet. Die Ergebnisse finden Sie beim Produkt und auf der Seite Labor.
Häufige Fragen
Woran erkenne ich hochwertiges Kollagen?
Am angegebenen Molekulargewicht (zum Beispiel rund 500 Da), an der Bezeichnung hydrolysiert, einer klaren Herkunft, einer Menge in Gramm und einer kurzen Zutatenliste ohne Füllstoffe.
Warum ist die Zahl 500 Da wichtig?
Die Angabe 500 Da zeigt, wie klein die Kollagenpeptide sind. Die Haut lässt von außen nur Moleküle bis etwa 500 Da durch, und auch im Darm werden kleine Peptide leichter aufgenommen als große. Welche Rolle das für die Haut spielt, wird noch erforscht.
Reichen 500 mg Kollagen pro Tag?
Eher nicht. In Studien mit Kollagenpeptiden wurden meist 2,5 g täglich oder mehr eingesetzt. 500 mg „Kollagenkomplex“ pro Portion liegen deutlich darunter.
Sind Kollagen-Gummies eine gute Wahl?
Kollagen-Gummies sind bequem, ihr Kollagengehalt liegt aber meist unter dem von Pulver oder Drinks. Prüfen Sie immer die Grammzahl pro Portion.




